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 Die meisten Hersteller liefern die Tassen mit:

  • einer Kartonverpackung
  • einem Stoffbeutel 
  • einer Anwendungsanleitung, je nach gewähltem Modell auch mehrsprachig
  • Hin und wieder einem Kästchen zur Aufbewahrung, das auch als Sterilisator dienen kann.

Als Option, unter bestimmten Bedingungen: eine festere Sonderverpackung (Yuuki, CupLee, etc ...)

Vor dem ersten Gebrauch sollten Sie niemals eine "Änderung" an der Tasse vornehmen (vor allem ein Verkürzen des Schafts).

Alle Hersteller empfehlen das Sterilisieren der Tassen 3 bis 5 Minuten in kochendem Wasser, in einer großen Menge Wasser mit Sterilisationstabletten oder in einem Sterilisator für Babyflaschen und -schnuller. Es ist auch gut das kleine Säckchen in die Wäsche zu tun (dabei darauf achten, dass die Schnüre, die nicht immer sehr fest sind, nicht verrutschen).

Die meisten Säckchen lassen sich ohne Probleme in der Machine in einem normalen Waschgang waschen.

Die Benutzerin kann mit der Tasse auch das Falten trainieren um ihre Flexibilität zu testen (ACHTUNG: unter keinen Umständen die Tasse zusammendrücken, die gerade aus dem kochenden Wasser oder dem Sterilisierer kommt, das Silikon kann reißen!).

Es wird auch davon abgeraten, obwohl es verlockend sein kann, Tests außerhalb der Regel durchzuführen.

Dies deshalb, da Vagina und Gebärmutterhals sich anders verhalten während des Zyklus und nicht in der Lage sind einen Fremdkörper wie eine Menstruationstasse außerhalb der Menstruation aufzunehmen. Tests außerhalb der Regel gehen oft schlecht aus und entmutigen Anfängerinnen.

Die Scheide ist nicht ausreichend gleitend und es ist kein Blut vorhanden, was die Saugwirkung stark erhöht und Einführen sowie Entfernen sehr schmerzhaft macht.

Absolute Kontra-Indikationen:

Der Tasse darf nicht verwendet werden, um den Wochenfluss (postnatale Blutungen) aufzunehmen, auch nicht bei einer Fehlgeburt oder nach einem Schwangerschaftsabbruch.

Die Meinungen gehen auseinander bezüglich der Verwendung der Tasse bei der ersten Regel und für sehr junge Mädchen (von der ersten Regel an). Das geschlossene Hymen (Jungfernhäutchen) und die sehr feste Vagina können beim Einsetzen Probleme bereiten und zu junge Mädchen entmutigen: es ist oft besser mit der Menstruationstasse zu warten, bis sie sich an die Regel gewöhnt haben (so wie bei einem Tampon).

Der Tasse darf nicht für das alltägliche Sammeln des Ausflusses verwendet werden, vor allem während einer Schwangerschaft oder beim Tragen einer Kupferspirale. Bei zu schweren vaginalen Ausflüssen (die sehr störend im Alltag sind), sollten Sie Ihren Gynäkologen konsultieren.

Relative und vorübergehende Kontra-Indikationen für eine Nutzung der Tasse:

Bei einer vaginalen Infektion (oder auch nur einem Verdacht auf eine Infektion) ist es am besten keine Tasse oder einen anderen internen Menstruationsschutz zu verwenden (Tampon, Schwamm, Instead ...); es drohen Schmerzen und Brennen.

Dasselbe gilt bei Behandlung des Eisprungs oder bei Anwendung jeglicher intravaginaler Creme: hier ist es geraten die Tasse durch waschbare oder Einwegtücher zu ersetzen.

Nach einer Geburt, einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch ist es am besten zu warten, bis sich Vagina und Gebärmutterhals gut erholt haben, bevor Sie die Tasse wieder einsetzen. Die Rückkehr zur Verwendung der Menstruationstasse geht schneller nach einer natürlichen Fehlgeburt.

Nach der Geburt, im Falle einer Episiotomie (Dammschnitt), sollte die Narbe vollständig verheilt sein und eine Reha des Dammbereichs abgeschlossen sein, damit die Tasse an ihrem Platz bleibt. 

Das Tragen einer Spirale (Kupfer oder hormonelle IUP) hindert nicht an der Benutzung einer Menstruationstasse. Die Hinweise zum Entfernen der Tasse sollen jedoch in diesem Falle ganz genau befolgt werden (siehe weiter unten).

Das Einführen: Methoden und Schlüssel zum Erfolg

Es gibt vier Hauptmethoden für das Einführen und viele Varianten.

  • Das C-fold : die älteste und traditionsreichste, noch von vielen Benutzerinnen verwendet
  • Das Punch Down : um größere Tassen einzuführen; hier braucht man allerdings eine Tasse, die sich schnell und leicht entfaltet
  • Das 7-fold : für eine kleine Tasse. Diese Form des Faltens wird jedoch mehr und mehr aufgegeben
  • Das E-fold : bei großen Tassen (in der Breite) reduziert sich so der Durchmesser. Diese Faltung ist nicht sehr verbreitet.

Tipps für ein erfolgreiches Einführen:

Unabhängig von der gewählten Methode des Faltens sollten Sie einige Parameter üperprüfen, damit die Tasse ihre Funktion richtig erfüllt.

Das Lokalisieren des Gebärmutterhalses ist immer sehr hilfreich aber nicht immer einfach, vor allem dann, wenn man seinen Körper nicht gut kennt.

Der Gebärmutterhals liegt am Ende der Vagina, mehr oder weniger weit weg je nach dem Tag der Regel. Er ist erkennbar an seiner runden und festen Form. Ihn zu berühren ähnelt dem Berühren seiner Nasenspitze: fest aber "abgerundet" und unregelmäßig.

Paradoxerweise ist ein « Drücken » nach unten während des nach oben Einschiebens der Tasse von Vorteil um diese besser in Position zu bringen, vor allem bei Tassen, die sich beim Einführen in die Scheide schnell öffnen.


Verwenden der Tasse bei Tag und Nacht

Wie bei Tampons und im Gegensatz zu Smart-Kugeln (oder Geishakugeln), darf man die Tasse nicht mehr spüren wenn sie eingeführt und an ihrem Platz ist.

Einmal eingeführt nach einer der oben genannten Methoden sollte die Tasse an ihrem Platz bleiben bis:

  • sie bis zu den Löchern gefüllt ist (sie hält dann nicht mehr, droht überzulaufen und ihre Sogwirkung zu verlieren),
  • 12 Stunden vergangen sind; danach, selbst wenn sie kaum gefüllt ist, sollte sie entfernt und gereinigt werden.

Es ist theoretisch nicht notwendig sie zu entfernen, wenn man auf die Toilette geht, aber einige Benutzerinnen ziehen es vor sie herauszunehmen um ungestört zu drücken ohne Angst haben zu müssen, dass die Tasse herausfällt (einige gleiten sehr leicht: LadyCup zum Beispiel).

Einige Tassen, in der Regel die festesten und größten, können in unbequemer Weise auf die Blase und die Harnröhre drücken und das Harnlassen schwer oder unvollständig machen, was bei dafür empfindlichen Personen Blasenentzündungen verursachen kann.

Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie:

  • Sich für eine flexible Tasse entscheiden, wenn möglich mit einem etwas kleineren Durchmesser als das Maximum: DivaCup®, CupLee, LadyCup, Si-Bell, MeLuna … Vermeiden Sie feste Marken wie Luna, Yuki, Mooncup UK, Keeper, oder nehmen Sie Zwischenlösungen: FleurCup FemmeCup, NaturCup ...
  • die Tasse eventuell vor dem ersten Urinieren am Morgen, das oft am ausgiebigsten und konzentriertesten ist, entfernen, so dass die Blase sich vollständig entleeren kann.

Die Tasse kann ohne Einschränkung oder Beschwerden bei allen sportlichen, künstlerischen, beruflichen etc. ... Aktivitäten des Tages getragen werden, ebenfalls bei eingeschränkter Mobilität, einem Krankenhausaufenthalt, Flugreisen oder Reisen in Wüstengebieten ...

Vor dem Sport ist es oft ratsam, sie zu leeren und eine korrekte Positionierung sicherzustellen (Überprüfen, dass der Hals gut in derTasse ist), so dass Sie sich völlig wohl fühlen und sicher füḧlen bei Bewegungen, die abrupt sein können (Kampfsportarten, Tanz, Skifahren, Reiten, Klettern, Ballsportarten  ...) oder im Wasser stattfinden (alle Wassersportarten sind mit der Tasse möglich, auch das Tiefseetauchen).

Es ist möglich, dass Sie eine Art von "Blasen" in der Tasse fühlen, ohne dass Sie es mit einem Auslaufen zu tun haben.

Es ist auch möglich, dass Sie einen Blutfluss spüren, ohne dass es sich um ein Auslaufen handelt. Aber meistens vergessen Sie die Tasse, vor allem bei geringen bis mittleren Blutverlusten.

Wie spürt man, dass die Tasse voll ist?

Im Allgemeinen erzeugt eine gefüllte Tasse (d. h. das Blut erreicht die kleinen Löcher) ein Gefühl einer "Ablösung": die Tasse haftet nicht mehr so gut an den Wänden der Vagina und scheint sich zu lösen. Das ist der Vorbote eines großen drohenden Lecks, da die Tasse nicht mehr an den Wänden der Vagina angesaugt ist. Jetzt muss die Tasse schnell entnommen, geleert und ausgespült werden, bevor Sie sie wieder einsetzen. Nach einigen Zyklen wird jede Benutzerin genug Erfahrung gesammelt haben, um die Anzeichen für ein Auslaufen oder eine volle Tasse zu erkennen.

Wie fühlt man das Auslaufen?

Das Auslaufen ist nicht immer spürbar. Manchmal spürt man es auf Unterwäsche oder auf Toilettenpapier beim Abwischen. Eine leichte Spur von Blut (nicht so dunkel wie die Farbe des Blutes) bedeutet nicht unbedingt ein Leck, sondern kann von dem Blut "um" die Tasse herum, nach dem Einsetzen, stammen; aber diese Spuren sollten sehr begrenzt und hell bleiben!

Ein Auslaufen (außer im Fall eines vollen Bechers) sind immer die Folge eines unangemessenen Einführens:

Mauvaise position de la coupe

an Stelle von:

Bonne position possible de la coupe Bonne position possible de la coupe

Ein Überprüfen, nach dem Einführen und Positionieren, dass Sie den Gebärmutterhals nicht mehr fühlen, ist die beste Anti-Leak-Garantie.

Es kommt seltener vor, dass eine zu enge Tasse in einer nicht mehr ausreichend muskulösen Vagina zum Auslaufen führt, weil dann die Saugwirkung zu schwach ist. In diesem Fall sollten Sie:

  • Übungen zur Kräftigung der vaginalen Muskeln durchführen (einen Gynäkologen oder Physiotherapeuten konsultiern)
  • oder sich für eine festere und weitere Tasse entscheiden: MoonCup UK, die Yuuki in Größe 2, Luna Größe 2, MiaCup Größe 2.